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Das Ende?


Wenn du mich anschaust
Und ich die Angst in deinen Augen entdecke,
Dann fällt mir auf,
Wie lange unser letztes Gespräch her ist.

Wann haben wir das letzte Mal
richtig offen geredet?
Wann sind wir das letzte Mal
Zusammen glücklich gewesen?

Vertraust du mir noch?
Bin ich noch wichtig für dich?
Hast du mich noch gern?
Wirst du mir je wieder etwas erzählen?

Bist du noch für mich da?
Oder habe ich den Wendepunkt nicht bemerkt
Und wir verbuchten bereits das Ende unserer
FREUNDSCHAFT?

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Aufgegeben


Immer schwächer geworden
Im Laufe der Zeit
Zu hoffen nicht mehr bereit
Den Traum verloren der uns verband
Tränen brennen Wunden tief ins Herz

Aufgegeben
Das ich und du
Aufgegeben das wir
Zu schwer war der Weg
Ich habs nicht geschafft
War einfach zu schwach

Aufgegeben hab ich die Kämpferin
Die immer sagte ich krieg das hin
Augegeben
Um nicht ganz zu zerbrechen
Mich selbst nicht noch mehr zu verletzen

Aufgegeben
Und es tut so weh
Doch es ist der einzig richtige Weg
Für dich und auch für mich
Doch vergessen werde ich dich nicht
Denn ich liebte dich

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Bin ich schon tot?

Es ist finster und ich wage es nicht
Meine Augen zu öffnen wie des Erwachendens Pflicht
Die Furcht vor der Wahrheit, allgegenwärtig ist nah
Ob schlafend oder träumend, sie ist immerwährend da

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Traurigkeit zum Erbrechen gelebt
Nach erbarmendem Mitleid so lange gestrebt
Vergebliche Suche stellt sich die Frage
Sterbe ich Stunden oder Tage?

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Schreie beben in mächtigem Grollen
Auf hoher See der Ignoranz verschollen
Wellen der Gleichgültigkeit erschlagen mich
Tückische Hiflosigkeit in meine Gegenwart schlich

In eine Lach aus Blut fließt mein Hass

Grausame Qualen im Triebe der Jagd
Holten mich ein, haben lange getagt
Zerfleischten mein Inneres mit aller Gewalt
In der Ungewissheit verlor ich den Halt

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Gedankenlos hat mich die Hoffnung verlassen
Verbitteter Zorn treibt mich sie zu hassen
Doch forscht mein Herz nach Geborgenheit
Verzweiflung weiß um dessen Dringlichkeit

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Niemand sieht und niemand hört
Den Tod der mir Gewissheit schwört
Der die Erlösung mir verspricht
Dennoch glaube ich ihm nicht

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Einsamkeit weist mir den Weg
Und führt auf Teufels Fluten Steg
Ich gehe weiter Schritt für Schritt
Doch niemand ist dort, hält mich zurück

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Das Verderben ist mir vorbestimmt
Wie mein Ich den Berg erklimmt
Von oben dann nach unten sieht
Und sich in den Abgrund flieht

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Doch endlich unten angekommen
Hat man mir nur eins genommen
Nicht das Leben, nicht die Qual
Nur die Freiheit der entscheidenden Wahl

In eine Lache aus Blut fließt mein Hass

Die gigantische Welle kehrt wieder zurück
Und zerstört des schmalen Rinnsals Glück
Mit ihr kommt Schmerz in höllender Glut
Wiederkehrende Trauer begleitet von Blut

Bin ich schon tot?

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Blind


Alles ist von sinnloser Leere erfüllt .
Gedanken sind von Nebeln umhüllt .
Die Augen sind von Tränen gefüllt .
Depressionen , meine Seele die brüllt .

Stehe hier und schreie in die Nacht .
Einsam , um den Schlaf gebracht .
Ziehe leise Kreise in meinem Feld .
In mir versunken , vergesse die Welt .

Alles ist grau , einfach Monoton .
Die Sonne erwacht , voller Hohn .
Blick ins dunkel , es tut so sehr weh .
Friere , auf der Seele liegt Schnee .

Mein Rufen , das verhallt im Wind .
Bin verloren , wie ein kleines Kind .
Blicke dorthin , wo sonst Sterne sind .
Sehe nichts , Tränen machen mich Blind .